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Karl-Heinz Kensche hat das Mettmanner Wetter 2017 beobachtet
"Ein verregneter Juli und Rekordschneefälle im Dezember"

Mettmann. Karl-Heinz Kensche, der Leiter der Musikschule, ist ein passionierter Wetterbeobachter. In detailierter Kleinstarbeit hat er das Wettergeschehen des Jahres 2017 in Mettmann aufgezeichnet. Hier sind seine Ergebnisse.

 

Das Wettergeschehen der einzelnen Monate:

Januar:

Mit 14 Tagen Sonnenschein kam der Monat recht freundlich daher, wenngleich es durchaus auch frostig zuging mit neun Frosttagen. Ein bißchen Schnee fiel im Monatsverlauf immer mal wieder.

Februar:

Es gab  am 10. Februar ein kurzes Schneeintermezzo, ansonsten ahnte man bei bis 14 Grad am 15. Februar schon mal den Frühling in einem ansonsten recht trüben Monat.

März:

Am Anfang war es noch frisch bei 6 Grad, am Ende des Monats gab es schon 22 Grad. Dazwischen durchaus milde Frühlingstemperaturen von 12 bis 15  Grad und 13 Tage Sonnenschein!

April:

Er begann wie der März aufgehört hatte - sonnig mit Temperaturen von 15 bis 20 Grad.

Das änderte sich aber ab der ersten Woche. Ausgerechnet über die Ostertage kühlte es empfindlich ab und die Sonne ließ sich auch nicht mehr blicken. Zudem hatte es viel zu wenig geregnet, die geringste Niederschlagsmenge des ganzen Jahres!

Mai:

Die ersten 10 Tage waren noch relativ durchwachsen mit wenig Sonne, doch dann wurde es ein Wonnemonat mit sommerlichen Bedingungen. Außer am 19. gab es durchweg Mittagstemperaturen zwischen 22 Grad bis 32 Grad (am 29. Mai) und es fiel fast kein Tropfen Regen mehr (5mm).

Juni:

Der diesjährige Hochsommer fand im Juni statt! Zwischen dem 19. und 22. Juni gab es vier Tage Hitze mit Temperaturen von 33 Grad! Aber auch an den anderen Tagen lagen die Temperaturen sommerlich immer zwischen 21 und 29 Grad. Eine Ausnahme bildete der 7. Juni mit 13 Grad!) Nicht immer schien dabei die Sonne, aber es blieb warm.

Juli:

Es gab nur noch einen Tag über 30 Grad, doch es war trotzdem durchweg warm. Regnerisch war der Juli auch. Am 12., 20. und 23. Mai gab es rekordverdächtige Regenmengen von 40 bis 55 mm. Das war an einem Tag soviel Regen wie im gesamten April. Auch in der zweiten Monatshälfte regnete es immer wieder und verdarb manchen Mettmannern die Grill- und Gartenfeste.

August:

Dieser Spätsommermonat gestaltete sich nur in den letzen zehn Tagen warm und trocken. Nur sieben Tage Sonnenschein in der ersten Monatshälfte, der sich immer  wieder mit Regentagen abwechselte.

September:

Der erste Herbstmonat begann in der ersten Woche noch sommerlich, um sich zur Monatsmitte hin deutlich abzukühlen bis auf herbstliche 13 Grad. Am 9. September gab es wieder rekordverdächtige Regenmengen. Zum Monatsende hin erholten sich die Temperaturen wieder bis  zu 22 Grad hin. Insgesamt überwog wechselhaftes Wetter.

Oktober:

"Goldene Oktobertage" gab es nur in der Monatsmitte für vier Tage, einmal sogar bis 23 Grad warm, ansonsten ließ sich die Sonne selten blicken und am Monatsende sank die Mittagstemperatur schon unter 10 Grad.

November:

Typisches Novemberwetter: fast kein Tag ohne Regen, nur an sieben Tagen ließ sich die Sonne blicken und gegen Monatsende sanken die Mittagstemperaturen  schon mal unter 5 Grad.

Dezember:

Endlich einmal wieder Schnee im ersten Wintermonat, und der kam pünktlich zum 1. Advent. Noch stärker allerdings am 10. Dezember -da lagen doch glatt 30 cm - ungewöhnlich viel für unsere Region. Auch drei Frosttage gab es schon. Größtes Manko aber war die fehlende Sonne. Bis zum 25. Dezember gab es keinen Sonnenschein und oft wurde es kaum richtig hell bei Nieselwetter und Nebel. Pünktlich - wie fast immer zu Weihnachten hier zu Lande - wurde es wieder milder und die ersten Sonnenstrahlen gab es am 2. Weihnachtstag.

 

Autor: Karl-Heinz Kensche

Standort: Obschwarzbach

Werte: ermittelt um 14 Uhr (15 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit)

(Schaufenster Mettmann)