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Brandermittlungen nach Brand in China-Restaurant

Brandermittlungen nach Brand in China-Restaurant
FOTO: Feuerwehr Haan
Kreis. In einem asiatischen Restaurant an der Landstraße ist heute früh ein Brand ausgebrochen. Die Kreisleitstelle alarmierte die Feuerwehr Haan um 2.05 Uhr mit dem Hinweis auf ein Feuer in einem Gewerbebetrieb in dem Industriegebiet.

Beim Eintreffen erster Kräfte konnte auf einer Gebäudeseite ein in Flammen stehendes Außenlager festgestellt werden. Aber auch im angrenzenden Bereich im Gebäudeinnern wurde ein Brand erkannt, der sich in einem innenliegenden Lager und im Küchenbereich ausgebreitet hatte. Aufgrund des Erkundungsergebnisses ließ der Einsatzleiter Sirenenalarm auslösen, um sämtliche verfügbaren Einsatzkräfte erreichen zu können.

Insgesamt wurden bis zu vier C-Rohre - zwei im Außen- und zwei im Innenangriff - sowie ein Wenderohr über den Teleskopmast vorgenommen. Da die Restaurantbetreiber schon kurz nach Einsatzbeginn vor Ort waren, konnten sämtliche Bereiche gewaltfrei geöffnet werden.

Allerdings hatten sich Rauch und Wärme bereits in den Gästebereich ausgebreitet, so dass dieser ebenfalls betroffen war. Die dortige großflächige Verrauchung erforderte auch den Einsatz zahlreicher Einsatzkräfte unter Atemschutz: Insgesamt gingen 15 mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Trupps vor. Aufgrund des großen Bedarfs an Geräten wurde ein Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Erkrath angefordert.

Der Brand hatte sich im Lager- und im Küchenbereich auch in die Zwischendecke ausgebreitet. Hierzu musste diese teilweise aufwendig geöffnet werden, um eine Kontrolle und eine Wärmeabfuhr ermöglichen zu können. Eine Feuerwehrangehörige wurde bei dem Einsatz leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Sie konnte dieses aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Insgesamt waren 35 Angehörige der Feuerwehr Haan sowie der Rettungsdienst im Einsatz. Das mit sechs Helfern anwesende Deutsche Rote Kreuz versorgte die Einsatzkräfte.

Am heutigen Vormittag wurde der Brandort von einem Experten des Kommissariats 11 in Mettmann aufgesucht und erste Ermittlungen eingeleitet. Dabei kam der Kriminalist zu dem Ergebnis, dass das Feuer, vorbehaltlich weiterer Untersuchungen, zunächst in einem Lagerraum ausbrach, der unmittelbar an die Küche angrenzt. Eine komplette Begehung der Brandstelle ist derzeit leider nicht möglich, da die Löschmaßnahmen der Haaner Feuerwehr erst im Laufe des heutigen Vormittages beendet wurden und das Betreten der immer noch heißen Brandstelle mit gesundheitlichen Gefahren für die Ermittler verbunden ist. Der Zeitpunkt der weiteren Spurensuche am Brandort ist aktuell noch nicht absehbar. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalisten zur Brandursache, möglicherweise unterstützt durch einen externen Brandsachverständigen, dauern weiterhin an. Bis dahin ist der Brandort beschlagnahmt.

Der entstandene Gesamtsachschaden wird von den kriminalpolizeilichen Ermittlern auf ca. 750.000 Euro geschätzt.

(Schaufenster Mettmann)

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