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Leserbrief zur unechten Einbahnstraße auf der Herrenhauser Straße
"Keine zufriedenstellende Lösung"

Mettmann. Zu unserem Artikel "Unechte Einbahnstraße auf der Herrenhauser Straße" erreichte uns folgende Leserzuschrift.

"Vor einigen Monaten war in der Rheinschen Post zu lesen, dass die CDU eine Einbahnstraßen-Regelung für die Herrenhauser Straße in Mettmann erwägt, um somit eine Verkehrsberuhigung im Grundschulbereich dort zu erwirken. Daraufhin haben die Verkehrsexperten der Stadt, wie zu lesen war, diesen Vorschlag als nicht pragmatisch bewertet. Denn: Der Verkehr würde dann in die Nebenstraßen verlagert werden und es käme hier zu Verkehrsproblemen. Viele Anwohner würden   mit ihren PKWs größere Umwege in Kauf nehmen müssen, um an ihre Wohnungen zu gelangen.

Jetzt wurde kürzlich nun doch die 'unechte' Einbahnstraße auf der Herrenhauser Straße, vom Düsselring her kommend, eingerichtet, um das Verkehrsaufkommen während der Schulzeit an der Grundschule einzudämmen.

Als direkte Anwohner fahren wir jetzt mit dem PKW einmal um das ganze Karree (Neckarstraße, Eidamshauser Straße, Sudhoffstraße, Herrenhauser Straße), um an unseren Stellplatz auf der Moselstraße zu gelangen. Dieser ist sonst in 30 Metern für uns zu erreichen. Das Wohngebiet hier ist sehr dicht. Vielen Anwohnern geht es nun ebenso.   

Unsere drei Kinder sind alle auf die Grundschule der Herrenhauser Straße gegangen; der Jüngste erst noch letztes Jahr. Die angespannte Verkehrssituation, gerade vor Schulbeginn und Schulende, ist uns also sehr bewusst. Und das scheint ja der Stein des Anstoßes zu sein, um eine Verkehrsberuhigung in dieser Zeit in den Griff zu bekommen.

Unserer Vorschlag: Abgesehen von dem dort bereits vorhandenen Zebrastreifen mit Bremsschwelle und den dort bereits installierten Verkehrswarnschildern, könnte die 'unechte' Einbahnstraßen-Regelung zeitlich begrenzt ausfallen. Das hieße, werktags von 7 bis 16 Uhr (Ogata). Zusätzlich könnte auch die turnusmäßige Präsenz eines Schulpolizisten (m/w) Wirkung zeigen.

Für uns, und sicherlich die meisten Anwohner hier, wären das realistische Kompromissvorschläge. Nur ist die jetzige Lösung - wie die Verkehrsexperten der Stadt selbst zuerst erkannten - keine zufriedenstellende."

Frank vom Hoff, Mettmann

 

Hinweis
Die in Leserbriefen geäußerte Meinung gibt nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich außerdem sinngemäße Kürzungen vor. Anonyme Zuschriften bleiben unberücksichtigt.

(Schaufenster Mettmann)