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Der Rapper Kevin Maeck Meyer und seine Liebeserklärung an die Mettmanner Mutter
"Hallo Mama“ rührt zu Tränen

Der Rapper Kevin Maeck Meyer und seine Liebeserklärung an die Mettmanner Mutter: "Hallo Mama“ rührt zu Tränen
Kevin Maeck Meyer auf dem Marktplatz. Der Musiker hat viele Mettmanner mit dem Song "Hallo Mama" zu Tränen gerührt. FOTO: TB
Mettmann. "Für mich ist die Musik ein Ventil." Kevin Maeck Meyer Songs drehen sich häufig um seine persönliche Situation. Mit seinen Texten verarbeitet der 27-Jährige Künstler Lebensereignisse.

Die schwere Krankheit seiner Mutter, die an "Amyotrophe Lateralsklerose", kurz ALS, erkrankt ist, steht bei seinem neuesten Song "Hallo Mama" im Mittelpunkt. "Ich stehe immer hinter ihr und möchte sie zum Weiterkämpfen animieren", sagt der Rapper über seine Mettmanner Mutter. Er selbst wohnt in Düsseldorf, hat aber mit seiner Liebeserklärung an die Mutter in Mettman für Furore gesorgt. Dabei ist "Hallo Mama" kein normaler Song für ihn, der sonst gerne auch mal polarisiert. "Es ist kein typischer Rap-Song, da es nur eine Melodie für mich gab und keine Taktvorgaben, an denen ich mich hätte orientieren können." Gemeinsam mit dem Produzenten Bastian Kohler, dem Pianisten Dr. Kai Dannenberg sowie dem Videoproduzenten Sebastian Siemer hat Kevin den wunderschönen Song produziert. "Das fertige Video habe ich zuerst meiner Familie gezeigt", sagt Kevin Maeck Meyer. "Meine beiden Schwestern und auch meine Mutter haben geweint, so sehr waren sie gerührt."

Auch in den sozialen Medien hat der Song schon für einiges Aufsehen gesorgt, die Resonanz ist dabei äußerst positiv. "Ich habe mich über das Feedback wahnsinnig gefreut und einige sehr emotionale Nachrichten bekommen, in denen mir Betroffene von ihrem Kampf gegen ALS berichtet haben. Ich kann nur jedem raten, nicht aufzugeben und vor allem, die Person die darunter leidet, nicht aufzugeben. Auch meine Mutter ist eine echte Kämpferin!"

Als hauptberuflichem Feuerwehrmann sind Kevin Maeck Meyer Schicksalsschläge nicht fremd. "Ich habe regelmäßig mit Situationen zu tun, in denen sich für normale Menschen das Leben völlig ändert." Abgestumpft hat ihn dies nicht, im Gegenteil. Und das wird auch in seiner Musik deutlich. So auch auf seiner demnächst erscheinenden EP, die seine ganze emotionale Bandbreite zeigt. "Neben 'Hallo Mama' habe ich noch ein weiteres Lied in diesem Stil aufgenommen, der Rest sind dann eher klassische Rap-Songs."

Die Liebe zu Hip-Hop und Rap hat Kevin Maeck Meyer bereits als Kind entdeckt. Seit dem 13. Lebensjahr schreibt er eigene Songs. Unterstützt hat ihn dabei stets seine Mama Nicole Meyer. "Sie war es auch, die mir damals mein erstes Equipment gekauft hat, mit dem ich heute noch immer produziere." Einem Label gehört der Rapper nicht an, alles wird in Eigenregie produziert und entwickelt. "Ich mache, worauf ich Bock habe und keiner kann mir was vorschreiben." Auch einen eigenen Online-Shop mit Merchandising sowie einen YouTube-Kanal betreibt Kevin Maeck Meyer bereits. Aus seiner bald erscheinenden EP war "Hallo Mama" die erste Single- Auskopplung. "Die zweite Single 'Richtig Lit' erscheint in wenigen Tagen." Wir sind gespannt!

 

 

(Schaufenster Mettmann/TB/FF)