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Förderbescheid für den Umbau der Mühlen- und der Schwarzbachstraße liegt vor
Die Reste der Innenstadt sollen im gleichen Stil umgebaut werden

Förderbescheid für den Umbau der Mühlen- und der Schwarzbachstraße liegt vor: Die Reste der Innenstadt sollen im gleichen Stil umgebaut werden
FOTO: Stadt Mettmann
Mettmann. Für die Umgestaltung der Mühlen- und der Schwarzbachstraße im Bereich Jubiläumsplatz ist der Förderbescheid des Landes im Rathaus eingegangen. Das teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit.

"Die Maßnahmen, die Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes zur Attraktivierung der Innenstadt sind, werden im Rahmen des Stadtentwicklungsprogramms NRW mit rund 1,2 Million Euro bezuschusst", schreibt Pressesprecher Thomas Lekies. Mit dem Umbau der Schwarzbachstraße am Jubiläumsplatz solle begonnen werden, wenn die Umbauarbeiten der Breite Straße und der Johannes-Flintrop-Straße im kommenden Jahr abgeschlossen sind. Zeitgleich solle der Startschuss zur Neugestaltung der Mühlenstraße erfolgen. Über die Ausgestaltung des Bereichs am Waschbrett müsse die Politik laut Stadt noch beraten. Am 1. März hatte der Ausschuss für Planung, Verkehr und Umwelt das Thema diskutiert, aber keine Entscheidung getroffen. Das Waschbrett komme somit am 13. September erneut auf die Tagesordnung des Fachausschusses.

Zur Umgestaltung der Mühlenstraße schreibt die Stadt: "Durch die Umgestaltung des öffentlichen Raums soll die Mühlenstraße zu einem attraktiven und qualitätsvollen Stadtraum entwickelt werden." So orientierer sich das Konzept "in der gestalterischen Gliederung und den Materialien an den bereits umgebauten Innenstadtbereichen mit hellem Betonsteinpflaster in Kombination mit anthrazitfarbenen Betonsteinplatten als straßengliederndes Element". Mit einem Wechsel von freien Wegeflächen und baumbestandenen Abschnitten entstehe so "ein spannungsvolles Bild eines sich öffnenden bzw. begrenzenden Stadtraumes".

Weiter schreibt Thomas Lekies: "Entsprechend ihrer Bedeutung greifen die Übergangsbereiche zum Jubiläumsplatz in die Straßenabschnitte ein und werden zusätzlich betont. So wird der Anschlussbereich Tannisberg/Ömjang/Jubiläumsplatz über eine Aufpflasterung als großzügige Platzfläche ausgestaltet, die Wegeachsen des Ömjang und der Kirchtreppe greifen als Natursteinteppiche in die Platzfläche ein und betonen die Verbindung von und zur Oberstadt. Der in diesem Bereich vorhandene Baum bleibt als zentrales Element des Platzes erhalten. Als weitere Verbindung zur Oberstadt wird der Schweizer Trapp über ein Natursteinband zur Treppenanlage der Kreissparkasse geführt."

Zur Umgestaltung Schwarzbachstraße heißt es: "Die Schwarzbachstraße war bisher eine wichtige Hauptverkehrsstraße. Durch die Seibelquerspange und die Osttangente sowie der Netztrennung am Jubiläumsplatz wird der Verkehr in Zukunft auf der Schwarzbachstraße deutlich abnehmen." Damit eröffneten sich neue Entwicklungspotenziale. Die Umgestaltung der Schwarzbachstraße im Bereich des Jubiläumsplatzes erfolge in den bestehenden Straßenausbaugrenzen zum Jubiläumsplatz nach Westen. Nach Osten würden die Flächen bis zu den angrenzenden Gebäuden der Volksbank bzw. Teilgebäuden der Neanderthal-Passage in die Umgestaltung planerisch mit einbezogen. Da hiervon auch Flächen im privaten Eigentum betroffen wären, sei die Realisierung von der Entscheidung der Eigentümer abhängig. Als gesonderte Förderbereiche mit einer Bindung bis ins Jahr 2020/21 sei der größte Teil des Jubiläumsplatzes von der Umgestaltung (noch) ausgenommen.

(Schaufenster Mettmann)