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Leserbrief zum Artikel "Grüne möchten das Sozialticket erhalten"
"Die Fahrpreise müssen zurück zur Normalität"

Mettmann. Zum Sozialticket erreichte uns folgende Leserzuschrift.



"Das Sozialticket ist die eine Seite der Medaille, die andere Seite ist der 'Selbstbedienungsladen Rheinbahn - VVR'. Preiserhöhungen werden zum Ritual, jeden August eine Erhöhung, wobei man von 'Anpassung' spricht und meist am Anfang des Jahres eine versteckte Erhöhung wie Abschaffung der Kurzstrecke, Einführung von A1, A2, A3 und so setzt sich das fort. Die selbst produzierten Kosten werden im Bereich des Sozialtickets auf den Steuerzahler abgewälzt. Die Preise sind mittlerweile utopisch und nicht mehr hinnehmbar. Ich rate jeden das alles mal in DM umzurechnen. Ein Schock! Man denkt, es sind die Preise vom Taxiunternehmen!

Diesem hochinsolventen und nach dem Prinzip 'Wenn es nicht reicht, kommt die Anpassung" muss schnell Einhalt geboten werden. Irrsinnige Ausgaben, wie millionenschwere Plakate 'Wir fahren mit der Rheinbahn' (mit dem fröhlichen Blick einer anscheinend sozialistischen Familie), W-Lan in der Regio (damit man in der 19 Minuten-Fahrt nach Düsseldorf funken kann, wo ich bin), digitale Busanzeige-Tafel (Was kostet deren Aufstellung, Unterhaltung und Betreibung?) , irrsinnige Vorstands-Gehälter und Abfindungen, von den 'Zuwendungen' ganz zu schweigen, gehören von der Landespolitik schnellstens auf den Prüfstand gesetzt. Der Erhöhungsautomatismus muß beendet werden, die Fahrpreise müssen zurück zur Normalität. Bürger wehrt euch!"

Steffen Lutz Matkowitz (In Vorbereitung einer Petition an den NRW-Landtag, Mettmann

 

Hinweis: Die in Leserbriefen geäußerte Meinung gibt nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich außerdem sinngemäße Kürzungen vor. Anonyme Zuschriften bleiben unberücksichtigt.

(Schaufenster Mettmann)