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CDU bleibt weiter auf ihrem Kurs

Mettmann. Die CDU Fraktion hat in den letzten Jahren durch Informationsveranstaltungen auf die Problematik der Innenstadtumfahrung durch eine Netztrennung immer wieder aufmerksam gemacht.

"Eine komplette Trennung des Verkehrs, insbesondere zu den beiden Parkhäusern am Jubiläumsplatz/ Schwarzbachstraße, halten wir nach wie vor für nicht zielführend", sagt Ute Stöcker, CDU Fraktionsvorsitzende.

Die CDU Fraktion hat sich daher in der Abstimmung gegen eine Innenstadtabriegelung für den gesamten motorisierten Individualverkehr ausgesprochen. Mit den nun in Kürze beginnenden Umbaumaßnahmen und der damit verbundenen Sperrung der Breitestraße wird ein demokratischer Beschluss zur Umsetzung gebracht, der aber nicht mit den Stimmen der CDU getroffen worden ist. "Unser demokratisches Verständnis setzt aber auch voraus, dass einmal gefasste Beschlüsse dieser Dimension nicht immer und immer wieder angegriffen werden. Sehr wohl nehmen wir auch weiterhin die Bedenken des Einzelhandels und der Bürger wahr, die einer Umsetzung der Netztrennung mit Unbehagen entgegensehen."

Die Unterschriftenaktion von Me-Impulse machen deutlich, dass nach wie vor eine Befassung mit der Durchlässigkeit eines reduzierten Verkehrsstroms bis zu den beiden Parkhäusern erforderlich sei - so Stöcker.

"Wir sehen die Chance einer Optimierung der Verkehrssituation über das Gesamtverkehrsgutachten, das von CDU und SPD in Auftrag gegeben wurde und erstmals eine verkehrliche Gesamtbetrachtung in Mettmann eröffnet. Die Aufgabe wird darin bestehen, bei einer maximalen Belastungsgrenze von rund 4000 Fahrzeugen eine verkehrliche Lösung zu finden, die es dem Autofahrer ermöglicht bis zu den beiden Parkhäusern zu gelangen. Diese Option werden wir parallel zur gesamten Umbaumaßnahme weiterverfolgen, zumal die beiden Entlastungsstraßen "Osttangente" und "Seibelquerspange" bereits gut angenommen werden."