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Buchsbäume im Restmüll entsorgen

Mettmann. Zurzeit sorgt der Buchsbaumzünsler bei vielen Gartenfreunden in der Stadt für lange Gesichter, wenn sie vor ihren Buchsbäumen stehen, von denen nicht mehr als ein trauriges Gerippe übriggeblieben ist.

Die Raupen des Kleinschmetterlings, der aus Ostasien eingeschleppt wurde, haben schon viele Buchsbäume befallen. In den meisten Fällen werden die kahlgefressenen Buchsbäume von den Hobbygärtnern ausgegraben und als Grünabfall zum Recyclinghof gebracht oder in die Biotonne gesteckt. Dies ist auch grundsätzlich möglich und erlaubt. Dennoch empfiehlt Angelika Dünnwald, die Leiterin des städtischen Baubetriebshofs, Buchsbäume, die vom Zünsler befallen sind, über den Restmüll zu entsorgen. Dafür sollten die Pflanzen in eine Plastiktüte gepackt werden, die fest verschlossen werden sollte.

In der Kompostierungsanlage des Kreises Mettmann in Ratingen werden die Bioabfälle auf 70 Grad erhitzt. Dadurch stirbt auch der Buchbaumzünsler ab. Allerdings könnten beim Transport des Bioabfalls von Mettmann nach Ratingen auch Raupen und Eier auf dem Weg verlorengehen und dadurch sogar zur Ausbreitung des Schädlings beitragen. Um dies zu verhindern, ist es besser, die Buchsbäume gut verpackt über den Restmüll zu entsorgen.

(Schaufenster Mettmann)