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Auf der Weimarer Straße in Mettmann
30-Jährige schlägt Handtaschenräuber in die Flucht: Polizei sucht Zeugen

Mettmann. Am Dienstag, 12. Februar, hat ein Mann in Mettmann versucht, einer 30 Jahre alten Frau die Handtasche zu entreißen. Dank ihres beherzten Widerstands ließ der Täter nach kurzer Zeit von seinem Versuch ab. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.

Gegen 18.45 Uhr ging die Mettmannerin zu Fuß über die Weimarer Straße in Richtung eines kleinen Fußwegs, der an den Hausnummern 2 und 4 entlang in Richtung der Berliner Straße führt. Dabei bemerkte sie, dass ihr schon seit geraumer Zeit ein Mann folgte. Als die Frau den kleinen Fußweg erreichte, rempelte der Mann sie von hinten an, griff nach ihrer Handtasche und versuchte, ihr diese zu entreißen.

Die resolute Mettmannerin wehrte sich jedoch und trat dem Räuber vor das Schienbein. Daraufhin schubste der Mann die Frau auf die Motorhaube eines parkenden Autos und flüchtete. Dabei wurde die 30-jährige leicht an der Schulter verletzt. Etwa 30 Minuten nach der Tat informierte die Frau die Polizei, die den Täter nicht mehr fassen konnte.

Aufgrund der guten Personenbeschreibung des Täters erhofft sich die nun ermittelnde Kriminalpolizei jedoch neue Erkenntnisse durch Zeugenhinweise. Demnach war der Mann etwa 40 bis 50 Jahre alt, 1,85 Meter bis 1,90 Meter groß und von "osteuropäischem Erscheinungsbild". Er hatte laut Zeugin eine auffällige Hakennase und trug eine dunkle Wollmütze sowie eine dunkle Bomberjacke mit einem silbernen Emblem.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Mettmann jederzeit unter der Rufnummer 982-6250 entgegen.

(Schaufenster Mettmann)