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Der 47. Blotschenmarkt ist gestartet

Das erste Blotschenmarktwochenende 2018
Das erste Blotschenmarktwochenende 2018 FOTO: TB
Mettmann. Bereits das erste Blotschenmarktwochenende konnte sich sehen lassen. Zahlreiche Besucher fanden nicht nur am Eröffnungsfreitag den Weg auf den historischen Marktplatz, auch der Samstag war durchweg gut besucht.

"Wir haben insgeheim mit schlechterem Wetter gerechnet", verrät Teamleiter Florian Peters, der den Besuchern den Blotschenmarkt auch trotz Regen empfehlen kann. "Es lohnt sich schon allein wegen des tollen Musikprogramms, den Markt auch in den kommenden Tagen zu besuchen." Dass die bisherigen Musiker durchweg positive Resonanz von den Besuchern bekamen, zeigte die Menschentraube vor der Bühne. Emotional wurde es bereits nach dem traditionellen Anschalten der Beleuchtung (was in diesem Jahr hervorragend funktionierte). Ben Waters spielte im nahgelegenen Wyndham Garden Hotel sein Abschlusskonzert. Und im Vorfeld trat er auf der Blotschenmarktbühne auf. Im Anschluss übernahm die Band Dos Hombres and Friends das Kommando.

Was im Vorjahr als eine Art "Notlösung" angedacht war, wurde in diesem Jahr fest ins Bühnenprogramm des Blotschenmarktes übernommen. Die Schüler der Musikschule lieferten in diesem Jahr eine tolle Weihnachtsshow ab, die am Montag, 10. Dezember, eine Wiederholung finden wird. Die Wuppertaler Band Seven Up übernahm im Anschluss das Musikprogramm und heizte der Menge ordentlich ein. Ein Lautstärkeregler sorgte bei den Auftritten dafür, dass die vorgeschriebene Musiklautstärke von 90 Dezibel nicht überschritten wurde.

Für ME-Impulse Vorstand Jens- Christian Holtgreve sind es jedoch die Menschen, die im Hintergrund mit Herzblut und Leidenschaft den Markt stemmen, die besonders gelobt werden sollten. "Das Engagement jedes einzelnen Standbetreibers oder Mitglied des Organisationsteams hat für die vielen schönen Momente viel geleitstet. Der Markt ist einzigartig, nicht zuletzt wegen der tollen Atmosphäre der zahlreichen Bäume, die bis in die Ober- und Innenstadt geschmückt stehen."

Dass der Blotschenmarkt jährlich Gäste aus den umliegenden Städten anzieht, konnte Ulrike Wigge vom Hüttenzauber beobachten. "Die Besucher verglichen ihre Kilometerentfernungen miteinander", sagte die Standbetreiberin lachend. Sie selbst konnte sich über ein erfolgreiches erstes Wochenende freuen. Wulf Gottlieb vom Raclette-Stand konnte dies bestätigen. Mit Florian Peters rief er in diesem Jahr auch die Icebar ins Leben. "Besonders der Düsselwasser Gin aus Mettmann kommt gut an", so Gottlieb. "Doch auch der Löwenblutschnaps, ein Kräuterschnaps mit Himbeernote, wird gut angenommen."

Ärger gab es am Wochenende kaum. Das lag auch an der Präsenz der Sicherheitskräfte. Auch Sonir Uzin vom Deutschen Roten Kreuz zieht ein positives Fazit des ersten Wochenendes. "Wir haben keine größeren Vorkommnisse zu verzeichnen." Für Gregor Jeken, Geschäftsführer des diesjährigen Hauptsponsors Neander Energie, stellt der Markt eine gute Möglichkeit für Weihnachtsfeiern und geselliges Beisammensein dar. "Es herrscht eine tolle Atmosphäre auf dem Markt, den wir auch in Zukunft gerne unterstützen möchten."

Obwohl der Sonntag hauptsächlich von Regenschauern geprägt war, lockten die offenen Geschäfte in der Zeit von 13 bis 18 Uhr zahlreiche Gäste an und auch er Marktplatz füllte sich besonders um die Nachmittagszeit. Ein reges Treiben herrschte besonders vor der Weihnachtsmannhütte. Allein am Samstag zählte Organisatorin Gudrun Schmittat rund 60 Kinder. Ein schöner Einstieg für das erste Blotschenmarktwochenende.

 

Info: Information rund um das Bühnenprogramm der kommenden Tage auf www.blotschenmarkt-metmann.de.

(Schaufenster Mettmann/TB)