| 15.43 Uhr

Eine inhaltlich und formal gute Bewerbung ist ein Sprungbrett in den Job
Werbung in eigener Sache

Eine inhaltlich und formal gute Bewerbung ist ein Sprungbrett in den Job: Werbung in eigener Sache
Um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, sollten Schulabgänger besonderen Wert auf die Bewerbungsunterlagen legen. FOTO: Fotolia
Wer seine Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhöhen möchte, sollte bei der Bewerbung einiges beachten.

Die Wirkung einer Bewerbungsmappe auf den zukünftigen Arbeitgeber sollte keinesfalls unterschätzt werden. Denn schließlich ist doch gerade das Anschreiben in erster Linie eins: Werbung für die eigene Person. Die schriftlichen Bewerbungsunterlagen vermitteln einen ersten Eindruck von der Arbeitseinstellung und -genauigkeit des Bewerbers. Wichtig ist, dass das Anschreiben kurz, aber aussagekräftig, gut strukturiert, vollständig und individuell ist. Außerdem  kommt es auch auf die Reihenfolge der Unterlagen in der Bewerbungsmappe an: Den Anfang macht das Deckblatt: mit Überschrift, Ausbildungsberuf, Namen, Adresse und Foto des Bewerbers. Es folgen ein durchdachtes Anschreiben, der lückenlose Lebenslauf und die Zeugnisse sowie vorhandene Beurteilungen, beispielsweise aus Praktika. Die Bewerbungsmappe sollte so gestaltet sein, dass sie sich von Mitbewerbern positiv abhebt. Die äußere Form ist entscheidend: Eselsohren, Fettflecken oder ein unpassendes Foto können je nach Arbeitgeber schon ein Ausschlusskriterium sein.

Nicht nach Schema F

Viele Bewerber machen es im Prinzip richtig und holen sich Tipps aus dem Internet. Leider kopiert ein Großteil einfach nur die Satzvorschläge der recherchierten Bewerbungsanschreiben. Damit haben sie praktisch keine Chance mehr, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Denn nichts ist für Personalverantwortliche frustrierender als standardisierte und dazu noch oft fehlerhafte Anschreiben zu lesen. Besonders überzeugend wirken Bewerber, wenn sie konkret darlegen können, warum sie sich gerade für diese Ausbildungsstelle in der jeweiligen Firma entschieden haben. Qualifikation und Motivation sollten authentisch zum Ausdruck gebracht werden.  Das Anschreiben sollte sich stets auf die ausgeschriebene Stelle beziehen und aktiv formuliert sein, ohne Konjunktiv und Verneinung. Da das Anschreiben darüber entscheidet, ob die Bewerbungsmappe durchgelesen wird, ist korrekte Rechtschreibung das A und O. Von einem seitenlangen Anschreiben sollten Bewerber absehen, sondern sich in kurzen Sätzen auf das Wesentliche konzentrieren.

(Schaufenster Mettmann)