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Der erste Eindruck zählt – goldene Regeln für den perfekten Ausbildungsbeginn
So gelingt der Berufseinstieg

Der erste Eindruck zählt – goldene Regeln für den perfekten Ausbildungsbeginn: So gelingt der Berufseinstieg
Sympathisches, interessiertes Auftreten ist für Berufseinsteiger das A und O für den gelungenen Start in der neuen Firma. FOTO: randstad/fotolia
Mit der Zusage zu einem neuen Job überwiegen nach der ersten Freude die Fragen: Welche Firmenkultur herrscht dort? Wie sollte auf Kollegen zugegangen und was umgangen werden?

In der Tat gilt es für Berufseinsteiger einiges zu beachten und zu vermeiden. Der erste Eindruck zählt, eine gepflegte Erscheinung und gute Umgangsformen am neuen Ausbildungsplatz sind wichtig. Wer folgende Tipps beachtet, kann beim Ausbildungsstart punkten:
Pünktlichkeit ist oberstes Gebot. Daher vor allem am ersten Tag lieber einen Zeitpuffer einkalkulieren, um Verspätung zu vermeiden. Ordentliche und saubere Kleidung ist ein Muss. Wichtig ist, dass man sich wohlfühlt und das Outfit zum Betrieb passt.

Freundlichkeit ist Trumpf

Werden die neuen Kollegen vorgestellt, gilt es, sympathisch zu lächeln und die Hand zu geben. Sich selbst sollte man  immer mit Vor- und Nachnamen vorstellen. Kollegen im Ausbildungsbetrieb sollten zunächst grundsätzlich mit "Sie" angesprochen werden. Nur wenn Azubis das "Du" angeboten wird, können sie ihr Gegenüber duzen. Azubis untereinander duzen sich. Höflichkeit ist Trumpf – lieber einmal zu viel grüßen als zu wenig. Viele Berufseinsteiger sind übermotiviert und nerven damit die Kollegen. Auch divenhaftes Gehabe lässt den erfolgreichen Berufsstart scheitern, denn übertriebene Ansprüche schaffen nur Antipathie. Daher sollten sich Berufseinsteiger auch mit Kritik und Verbesserungsvorschlägen zurückhalten. Neue Aufgaben und Arbeitsanweisungen erdrücken den Unternehmensneuling in den ersten Tagen. Notizen schaffen Ordnung im Kopf und symbolisieren Lernbereitschaft. Interesse zeigen: Niemand weiß trotz moderner Medien alles über die neue Firma. Am besten interessiert auf die Kollegen zugehen und alles Wissenswerte in Erfahrung bringen.

Private Telefongespräche und Tratsch sind Tabu

Privates Telefonieren oder Surfen im Internet sind zu vermeiden. Und natürlich sind fremde Schreibtische tabu. Außerdem sollten Handys in einer Besprechung immer auf lautlos gestellt werden. Ein absolutes No-Go sind Kommentare und Tratsch über Mitarbeiter, insbesondere über den Chef. Für Azubis, die sich an diese Regeln halten, steht einem gelungenen Start in der neuen Firma nichts mehr im Wege.

(Schaufenster Mettmann)