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Jobmessen erleichtern den Einstieg in den Beruf
Der direkte Draht zum Ausbilder

Jobmessen erleichtern den Einstieg in den Beruf: Der direkte Draht zum Ausbilder
Klappern gehört zum Handwerk – auch für Betriebe, die junge Leute suchen. FOTO: Fotolia
Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe präsentieren sich immer häufiger auf regionalen Messen. Hier finden Schülerinnen und Schüler heraus, wer als Karrierestart zu ihnen passt.

War es vor wenigen Jahren noch undenkbar, dass Ausbilder und Betriebe um Azubis werben und nicht umgekehrt, ist das heute der übliche Weg: Wer auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs ist, lässt sich viel einfallen, um sich von der Schokoladenseite zu präsentieren. Das können sich Schulabsolventen zunutze machen. Wer halbwegs passable Noten vorweisen kann, hat nun selbst die Qual der Wahl.

Anregende Impulse und neue Einblicke

Überall in Deutschland sprießen regionale oder branchenspezifische Jobmessen aus dem Boden: gut, um sich unverbindlich ein Bild zu machen. Vor allem können Jobmessen den künftigen Azubis neue Einblicke in Unternehmen oder Berufe verschaffen, die sie andernfalls nicht hätten. Denn Internetrecherchen reichen nicht aus, um zu erkunden, ob der Beruf auch praktisch gefällt oder ob die "Chemie" stimmt: Gespräche mit Personalern oder Ausbildern auf Jobmessen sagen da weit mehr, außerdem hilft die zumeist lockere Atmosphäre. Man kann einander unverbindlich beschnuppern, es ist schließlich noch kein formelles Bewerbungsinterview. Vielmehr geht es um erste Orientierung und vielleicht um die Vereinbarung eines Praktikums.

Sich mit anderen Azubis vernetzen

Pfiffige Ausbildungsbetriebe bringen ihre Azubis gleich mit auf die Jobmessen, denn niemand kann anschaulicher und überzeugender schildern, worauf es im Beruf oder beim Arbeitgeber ankommt, als Gleichaltrige. Ihnen können die Schulabsolventen Löcher in den Bauch fragen und bekommen offene, konkrete Antworten.

(Schaufenster Mettmann)