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Für das Bewerbungsgespräch ist angemessene Kleidung wichtig – der optische Eindruck entscheidet mit
Auch das richtige Outfit zählt

Für das Bewerbungsgespräch ist angemessene Kleidung wichtig – der optische Eindruck entscheidet mit: Auch das richtige Outfit zählt
Nicht zu stylish und nicht zu brav: Mode für das Bewerbungsgespräch ist ein Balanceakt. FOTO: Fotolia
Persönlichkeit darf sein, modische Extravaganzen sollten jedoch außen vor bleiben. So überzeugt man Personalverantwortliche beim wichtigsten Gespräch des Berufslebens.
 

In der Schule zählt, welches Outfit die Mitschüler cool finden. Modische Inspirationen findet man in den sozialen Netzwerken oder Videoclips. Für junge Frauen heißt es da zumeist, sexy zu wirken und mit tollem Make-up auf sich aufmerksam zu machen. Und junge Männer wollen vor allem lässig wirken. Doch was tun, wenn der Schritt ins Berufsleben ansteht und man sich in dem Betrieb vorstellt, in dem man eine Ausbildung machen möchte – von der Sparkasse über die  Medienagentur bis zum Handwerksunternehmen? Hier herrschen ganz andere Dresscodes.

Zwischen Anpassung und Individualität

Die persönliche Note aufgeben muss niemand, der zum Bewerbungsgespräch geht. Sonst wirkt man schnell langweilig und farblos. Aber zugleich sollte signalisiert werden, dass man versteht, wie der künftige Arbeitgeber und Ausbilder auch in den Umgangsformen "tickt". Im Mini auf Highheels zum Interview bei einer Bank stöckeln und den Personalchef durch pink gefärbte Haarsträhnen anblinzeln dürfte ebenso wenig zum Erfolg führen wie ein Gespräch im schlabbrigen Kapuzenpulli und oversized Jeans, wenn man erzählt, dass man als Berufsziel Anlageberater werden möchte. Gut dosierte Anpassung ist das Mittel der Wahl.

Mit Akzenten auf sich aufmerksam machen

Die Individualität sollte vielmehr zurückhaltender präsentiert werden, etwa mit entsprechend modischen Accessoires bei einer insgesamt dezenteren Kleidung. Aber auch umgekehrt kann man Fehler machen: Wer sich enorm in Schale wirft, um bei einem hemdsärmeligen Handwerksmeister als Azubi anzukommen, liegt ebenso falsch. Auf jeden Fall sollte man sich über den Dresscode im Wunschunternehmen vorab informieren.

(Schaufenster Mettmann)